Das Pfarrhaus der Hugenotten  

1706 stand in der Herrnstraße, der ehemaligen Westgrenze der Stadt, ein unscheinbares Häuschen im freien Feld, einer Bauhütte ähnelnd. Hier trafen sich Pfarrer und Kirchenvorsteher zu Versammlungen.

Als dann 1717/18 das Kirchlein auf der gegenüberliegenden Seite gebaut wurde, schaute das Pfarrhaus noch kümmerlicher drein.

Erst als im Jahre 1782 die Pfarrerswitwe Romacnag ihr Wohnhaus in der Herrngasse 66 der Hugenottengemeinde testamentarisch vermachte, bekam die Gemeinde ein repräsentatives Pfarrhaus. Nach kurzer Zeit führte man einen Umbau durch, dessen barockes Gesamtwerk bis zur heutigen Zeit erhalten blieb und hoffentlich als Kleinod, eines der letzten Hugenottenhäuser in Offenbach, erhalten bleibt.

zurück zum Stadtrundgang